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EBICS 2.5 vs. 3.0: Was sich für Ihre Treasury ändert

EBICS 3.0 löst EBICS 2.5 in mehreren europäischen Ländern schrittweise ab, mit unterschiedlichem Tempo je nach Bank und nationalem Bankenmarkt. Für ein Unternehmen ist nicht die Frage, ob die Migration stattfindet, sondern wann die eigene Bank sie einfordert — und was das konkret auf Verbindungsebene ändert.

Was beiden Versionen gemeinsam ist

EBICS bleibt in beiden Fällen ein sicheres Bankkommunikationsprotokoll, das Zertifikate zur Authentifizierung und Signierung des Dateiaustauschs (Überweisungen, Lastschriften, Kontoauszüge) verwendet. Die grundlegende Logik — eine Teilnehmer-ID, eine Partner-ID, typisierte Bankaufträge (CCT für Überweisungen, CDD für Lastschriften, STA für Kontoauszüge) — ändert sich zwischen den beiden Versionen nicht grundlegend.

Die wichtigsten technischen Unterschiede

EBICS 3.0 vereinheitlicht die Auftragsformate auf europäischer Ebene (über das Konzept "BTF" — Business Transaction Format —, das die uneinheitlichen alten nationalen Auftragsarten ablöst), verschärft die Sicherheitsanforderungen an Zertifikate und ändert bestimmte Kommunikationsmechanismen. Für den Endanwender ist die sichtbarste Änderung meist die Notwendigkeit, Zertifikate neu zu erzeugen und den EBICS-Teilnehmer bei der Bank neu zu konfigurieren.

Migrationszeitplan je nach Land und Bank

In Deutschland ist EBICS 3.0 bereits seit mehreren Jahren Standard. In Frankreich erfolgte die Umstellung bankweise, wobei manche Institute EBICS 2.5 länger parallel weiterlaufen ließen als andere. Es gibt kein einheitliches Datum: Jede Bank kommuniziert ihren Firmenkunden einen eigenen Zeitplan, in der Regel mit mehreren Monaten Vorlauf.

Wie Arkaio das Nebeneinander beider Versionen handhabt

Arkaio erzwingt keine Wahl: Die EBICS-Verbindung eines Unternehmens bleibt so konfiguriert, wie es die jeweilige Bank verlangt — 2.5 oder 3.0 — und kann sich ändern, ohne dass die Konfiguration auf Sage-Intacct-Seite angepasst werden muss. Bei einer Unternehmensgruppe mit mehreren Banken, von denen einige bereits auf 3.0 und andere noch auf 2.5 sind, koexistieren beide Versionen ohne separat zu pflegende Konfiguration.

Was vor der Migration zu prüfen ist

Drei Punkte, die vorab mit Ihrer Bank zu klären sind: das Enddatum des Supports für EBICS 2.5 bei Ihrem Konto, ob Ihre INI/HIA-Zertifikate neu erzeugt werden müssen, und ob die von Ihnen genutzten spezifischen Bankaufträge (internationale Überweisungen, B2B-SEPA-Lastschriften) durch die in 3.0 angebotenen BTFs abgedeckt sind.

Zusammenfassung

  • EBICS 3.0 vereinheitlicht Auftragsformate auf europäischer Ebene und verschärft die Sicherheitsanforderungen
  • Der Migrationszeitplan hängt von der jeweiligen Bank ab, nicht von einem einheitlichen regulatorischen Datum
  • Arkaio passt sich der von jeder Bank geforderten Version an, ohne Neukonfiguration auf Sage-Intacct-Seite
  • Klären Sie mit Ihrer Bank das Support-Enddatum und die Notwendigkeit einer Zertifikatserneuerung
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